Material_2Gemeinsam mit dem Pflegepersonal machen wir es uns zur Aufgabe, alte, kranke und behinderte Menschen im Sinne unserer Überzeugung zu begleiten, betreuen und zu einem Sinn erfüllten Leben in unserer Gemeinschaft zu verhelfen.

Den Übergang in eine stationäre Einrichtung erleben viele Menschen als tiefen Einschnitt in ihrem Leben. Verlust der „eigenen vier Wände“, Verlust des gewohnten Umfeldes, abnehmende Selbstständigkeit und zunehmende Abhängigkeit führen oftmals zu einer schmerzhaften Krise, die mit Traurigkeit und Angst vor dem Neuen behaftet ist.

Um den Bewohnern die Umstellung auf die neue Umgebung zu erleichtern, ist es wichtig, eine Integration in die neue Lebensgemeinschaft zu fördern und eine Erhaltung der Lebensgewohnheiten des einzelnen Bewohners zu ermöglichen. Die Teilnahme am öffentlichen Leben mit ihren sozialen Kontakten und individuellen Gewohnheiten spielt hierbei eine wesentliche Rolle.

Damit vorhandene geistige und körperliche Fähigkeiten erhalten bleiben bzw. wiedererlangt werden, stellen gezieltes Trainieren und Neueinüben einen Schwerpunkt dar.

Dabei ist es uns besonders wichtig, dass wir durch unsere Arbeit den Bewohnern Freude bereiten und sie sich in der Gemeinschaft wohl und geborgen fühlen. Verloren gegangene Lebensfreude soll wieder neu entdeckt und gelebt, persönliche Lebenskrisen aufgefangen und bewältigt werden.